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Taschenkunst - einzelne Motive
Taschenkunst - wie sie entsteht

 

 

 

 

 

Die Frage einer Freundin:
"Wie entsteht Deine Taschenkunst, wie gehst Du vor beim 'Schlüpfvorgang'?

Ein Teil meiner Antwort:
Es ist ein kunterbuntes Sammelsurium von allem Möglichem. Bei mir gibt es einen Riesentopf, aus dem ich schöpfe. Ich lese, oder schaue, schreibe, sammle Gedanken und Gefühle, ich schnibble aus Prospekten und Katalogen Bildchen heraus, gehe spazieren, habe plötzliche Eingebungen, oder langsam gewachsene, die ich dann umsetze, oder besser gesagt, es versuche. Oder manchmal matsche ich auch gerne herum, und entdecke im Farbauftrag das Bild, das gemalt werden will. Es ist vollkommen verschieden, manchmal verändert sich der ursprüngliche Bildgedanke auch im Laufe des Malens.
Es gibt mittlerweile auch etliche alte TK-Karten, die ich nie fertig gemacht habe, oder die mir nicht gefallen haben. Teile davon kann ich heute schön ausschneiden und anderweitig verwenden.
Heute rief ich die gmx-Seite auf, da erschien als erstes eine Werbung, "einsamer Single wartet.. " und ich dachte, na super, und ich liege hier im Bett herum *g*. Und dann war sie wieder mal da, eine Idee, jemanden im Bett zu zeichnen, mit einer Riesenschleife drumherum, und das ganze "2 Tage verschenkt" zu nennen. Und ob ich sowas dann jemals mache oder nicht, oder ob es in mir rumort und sich irgendwann mit anderen Gedanken vermischt, wird die Zeit zeigen.
Eigentlich warte ich immer nur, nein, noch nicht mal, ich spiele einfach.

 

 

 

 

 

 

 

Gespenstschrecke trifft Schreckgespenst

 

 

Hier hatte ich diese Figur rechts schon ziemlich lange auf einer Karte, aber ich konnte am Ende nicht wirklich was mit ihr anfangen. Dann gab es mal in einem Forum eine Diskussion, woraufhin ich die Stabheuschrecke gezeichnet (ähm ja gepunktet) habe. Und dieses Wortspiel, die "Erkenntnis", daß die beiden Dinge zusammengehören, das Überkleben mit den Gitter-Streifen, das geschah einfach zwangsläufig, weil es in diesem Moment so sein sollte.

 

 

 

 

 

 

 

Dort, wo die Wiesen rosa sind

 

 

In einer Schnibbelaktion hatte ich einmal einen Schmetterling ausgeschnitten. Daß er von der Rückseite her textlich und farblich viel schöner zu verwenden war, war "ein Geschenk", das ich dann irgendwann später mal verwenden konnte, wie man sieht

 

 

 

 

 

 

 

Schmetterlinge wiegen fast nichts

 

 

"Schmetterlinge wiegen fast nichts" ist der erste Satz aus einem Lieblings-Buch. Der Schmetterling stammt auch aus einer Schnibbel-Aktion. Den Hintergrund gab es einmal auf einer großen Leinwand von mir, in einem Zwischenstadium habe ich sie mal fotografiert, und im PC dann die Figur reingezeichnet, allerdings mit Äpfeln und Birnen, und dem Gedanken, daß so ein Würmchen keine Wahl hat, sich für etwas zu entscheiden, sondern dem ausgeliefert ist, was ihm geschieht. Ja, und hier liefen dann auch irgendwann verschiedene Gedankenfäden zusammen, und veränderten sich ein wenig.

 

 

 

 

 

 

 

ohne Titel

 

 

Das habe ich so gesehen, bei Sturm aus dem Fenster geschaut, und einen Herzballon vorbeifliegen sehen. Natürlich nicht so einen großen *g*

 

 

 

 

 

 

 

Gruß aus dem Smartiesland

 

 

Das Bild ist "im Auftrag" entstanden. Für eine Freundin, die die in die Luft gereckten Beine von einem anderen meiner Bilder gesehen hatte, und das schön fand.

 

 

 

 

 

 

 

Winterblässe

 

 

Gezeichnet, als ich traurig und sehnsüchtig war.

 

 

 

 

 

Und so weiter, und so fort. Durcheinander halt.

 

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